Von heute


Rückblick auf den Weihnachtsmarkt am 30. November 2025

Petrus meinte es am Sonntag wahrlich nicht gut mit dem Weihnachtsmarkt in Baltmannsweiler. Doch trotz Kälte und einer nur etwa zwei Stunden dauernden Regenpause war das Interesse der Bevölkerung überaus erfreulich. Der Heimat- und Geschichtsverein beteiligte sich diesmal sogar mit zwei Ständen: Ein „Hingucker“ war dabei ein Postamt, das von dem Postbeamten Werner Lang (bekannt als „Bott“) in inzwischen historisch zu nennender Uniform präsentiert wurde. Frankierte nostalgische Weihnachtskarten konnten in einen kleinen stilvollen blauen Briefkasten eingeworfen werden. Sie sollten dem Christkind in Engelskirchen oder dem Weihnachtsmann in Himmelpfort geschickt werden. Außerdem konnten ein Jahreskalender 2026 mit historischen Aufnahmen, Motivtassen u. a. erworben werden.

Am zweiten Stand gab es der Jahreszeit und dem Anlass entsprechend frisch gebrannte Mandeln, Glühmost und Kinderpunsch. Der Zuspruch seitens der Gäste war erstaunlich gut, alle freuten sich offenkundig auf die wärmenden Getränke. Ein Dank gebührt den Vereinsmitgliedern, die in gewohnter Weise tatkräftig dazu beitrugen, dass dem Wettergott Paroli geboten werden konnte. Ein weiteres Dankeschön geht an die Gemeinde Baltmannsweiler für die Bereitstellung der Stände und für die stabile Stromversorgung. (auh)

Erschienen in DORFNACHRICHTEN aktuell Nr. 49 vom 05. Dezember 2025

Bilder: S. Burger


Ein Blick in die Hohengehrener Postgeschichte

Am Vormittag des 22. Juli öffnete sich für über 30 Erstklasskinder der beiden Grundschulstandorte die Tür zum ehemaligen Postamt in der Lautergasse 26. Die Absicht der begleitenden Lehrerinnen und der Sozialarbeiterin sowie dreier Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins war es, den Jungen und Mädchen einen Einblick in die für sie heutzutage oft fremde Welt des Postverkehrs zu vermitteln. Die Kinder zeigten sich sichtlich überrascht und beeindruckt von der Menge der ausgestellten Gegenstände. Zu sehen gab es beispielsweise eine enge Telefonkabine, einen altertümlichen Telefonapparat mit Wählscheibe, das Innenleben eines amtlichen gelben Briefkastens oder einen Hammerstempel, mit dem den geschickten Kinderhänden ein Stempelabdruck auf einem Stück Papier gelang. Ein besonders eindrückliches Erlebnis war für die Kinder, einem kleinen „Posthorn“ Töne zu entlocken. Werner Lang, dessen Großvater und Vater viele Jahrzehnte das Hohengehrener Postamt verkörperten, erzählte und erklärte in gekonnter Art freundlich und humorvoll. Er hatte an den zwei Stunden des Vormittags manche Frage zu beantworten. Jeder junge Gast beschriftete in der Scheuer eine vom Verein gestellte nostalgische Ansichtskarte, die dann in Bälde einen Adressaten erfreuen dürfte. Trotz des kräftigen Regens auf dem Hin- und Rückweg hatte sich der Besuch für die Klassen bestimmt gelohnt. (auh)

Erschienen in den DORFNACHRICHTEN aktuell Nr. 32 / 08. August 2025

Bilder: Werner Lang


Kinoabend am 26.Oktober 2025 Ein voller Erfolg!

Am 26. Oktober war es endlich so weit: Der Vorhang ging auf und unser geplanter Kinoabend fand statt. Es war der Wahnsinn, wie viele Gäste ins Bürgerhaus strömten….

Die Stimmung war von Anfang an prima. Viele nette Menschen kamen zusammen, und schnell entstanden lebhafte Gespräche über Filme, Geschichten und persönliche Eindrücke. Es war schön zu sehen, wie sich alle austauschten und gemeinsame Interessen entdeckten. Diese guten Gespräche machten den Abend neben den Filmen noch besonderer!

Unser Team hatte alle Hände voll zu tun, weil mit diesem Ansturm hatten wir nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns über die durchweg positiven Rückmeldungen, die wir erfahren durften und sich der unermüdliche Einsatz gelohnt hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die Teil dieses gelungenen Abends waren. Euer reges Interesse und eure Begeisterung haben den Kinoabend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung und können es kaum erwarten, bald wieder zusammenzukommen! Bis zum nächsten Mal! 🍿✨

Herzliches Dankeschön an:

…. Herrn Dr. Michael Hirschmann für die Einführung und Erläuterung zum Thema „Amateurfilme“.

…. den mehrfach preisgekrönten Filmer Herrn Karl Bosch, für seine schönen Filme zur Ortsgeschichte aus vergangenen Zeiten.

…. an alle beteiligten Vereinsmitglieder, die den tollen Filmabend ermöglicht haben.


Dorffest 19. – 20. Juli 2025 – Blitz und Donner getrotzt

Nach reiflicher Planung in den zurückliegenden Wochen war es endlich soweit! Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag begannen etliche Mitglieder vor und in dem eindrucksvollen Bauernhaus am Marktplatz mit dem Aufbau für das zweitägige Dorffest. In der Scheune sollten Arbeitsgeräte vielfältiger Art und etliche Fotos das örtliche Arbeitsleben in der Land- und Forstwirtschaft aus längst vergangener Zeit zeigen. Für die Beantwortung von Besucherfragen standen immer kompetente Vereinsmitglieder bereit. Weitere Attraktionen waren u. a. ein bestens erhaltener Traktor der Marke Fahr oder eine voll funktionstüchtige historische nennende Nähmaschine. Auch für das leibliche Wohl war bestens an einem Pavillon gesorgt, zudem konnten Gäste lokale landwirtschaftliche Produkte erwerben. Biertische und -bänke luden zum Verweilen und Verzehr der angebotenen Speisen und Getränke ein.

Am Sonntag war eine Attraktion auf der Veranstaltungsbühne der Auftritt mehrerer Vereinsmitglieder, die in traditioneller Kleidung anstrengende Arbeiten im Wald wie Holzsägen und -hacken darstellten, untermalt mit zünftiger Musik. Anschließend wurden sie von zwei sogenannten „Waldmädchen“ mit einem Vesper verköstigt. Auch an Programmpunkte für Kinder war gedacht: Sie konnten gesägte Baumscheiben bemalen oder sich von einem stilvoll gekleideten Vereinsmitglied an der Nähmaschine kleine Fahnen nähen lassen.

Leider hatte am Samstagnachmittag der Wettergott mittels eines veritablen Wolkenbruchs kurzfristig die Stimmung gewaltig getrübt, die Schäden konnten zum Glück jedoch in kurzer Zeit weitgehend beseitigt werden. Allen anwesenden Vereinsmitgliedern hat das Mitwirken an den beiden Festtagen viel Freude bereitet, für ihr tolles Engagement sei ihnen an dieser Stelle herzlich gedankt. (auh)

Erschienen DORFNACHRICHTEN aktuell Nr. 31 vom 01.08.2025

3 Fotos: W. Lang


Nachbetrachtung zur Ausstellung historischer Hohengehrener Ansichtskarten am 15. und 16. März 2025

Foto: Harald Schickler
Foto: Werner Lang

Nach der sehr guten Besucherresonanz auf die Ansichtskartenausstellung am 14. und 15. Dezember 2024 im Gebäude Lautergasse 26 stellten sich die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins die berechtigte Frage: Kann der Erfolg wiederholt oder gar gesteigert werden? Die Frage kann mit einem klaren Ja beantwortet werden. Diesmal wurden in der ehemaligen Poststelle neben den bekannten dienstlichen Möbelstücken und Utensilien unterschiedlicher Art aus vergangener postalischer Zeit abermals viele Ansichtskarten präsentiert, nun aber mit Hohengehrener Motiven. Sie stammen zu einem großen Teil aus dem Fundus des passionierten Esslinger Sammlers Franz Kirsch. Erneut konnten auch nachgedruckte nostalgische Karten und die limitierte Jubiläumsbriefmarke (mit neuen Wertangaben) käuflich erworben werden. In und bei der Scheune sorgten Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl, sie verkauften erfolgreich Kuchen sowie am Samstag Leberkäswecken und am Sonntag gegrillte Wurst. An einer umgebauten Piaggio Ape gab es Kaffee und Wein, und eine Floristin aus dem Ort bot Arrangements aus Frühlingsblumen an.

Trotz des wenig einladenden Wetters war der starke Zuspruch der Besucher aus den zwei Ortsteilen an beiden Tagen beeindruckend. Der Dank gilt wieder allen, die bei der Vorbereitung tatkräftig mithalfen oder in vielfältiger Form den jungen Verein unterstützten, beispielsweise mit Kuchenspenden oder Spenden für das hungrige Sparschwein. Der Erfolg ist für den jungen Verein erneut eine Ermunterung, auch zukünftig ähnliche Veranstaltungen zu ermöglichen. (auh)


Nachbetrachtung zur Ausstellung historischer Baltmannsweiler Ansichtskarten am 14. und 15. Dezember 2024

Für zwei Tage wehte vor dem Gebäude Lautergasse 26 ausnahmsweise statt der Fahne eines weltbekannten bayerischen Fußballvereins die der Deutschen Bundespost. Anlass war eine Ausstellung des hiesigen Heimat- und Geschichtsvereins in der ehemaligen Hohengehrener Poststelle. Zu besichtigen waren neben einer Fülle von Ansichtskarten mit Baltmannsweiler Motiven auch dienstliche Möbelstücke und Utensilien unterschiedlicher Art aus vergangener Zeit: beispielsweise eine Dienstuniform, Poststempel oder ein echter Briefkasten. Die Besucher konnten unter anderem nostalgische Motivkarten, die limitierte Jubiläumsbriefmarke oder einen Kalender für 2025 mit historischen Fotos erwerben. In der Scheune sorgten Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl, sie verkauften erfolgreich Kaffee und Kuchen, Glühwein und weihnachtliches Gebäck. Auch Gestecke und Weihnachtsdekorationen wurden angeboten.

Der Zuspruch der Besucher aus beiden Ortsteilen war überaus erfreulich und ermuntert den Verein, eine solche Veranstaltung zu wiederholen. Diese findet am 15. und 16. März 2025 statt, wiederum im Alten Postamt, dann aber werden historische Ansichtskarten von Hohengehren präsentiert. Der Dank gilt allen, die bei der Vorbereitung tatkräftig mithalfen oder in vielerlei Form den jungen Verein unterstützen.

Fotos: Werner Lang

Ein Blick in vergangene Zeiten

Am Vormittag des 17. Juni. 2024 wurde für die Klasse 4 c der Grundschule am Standort Hohengehren eine wahre „Schatzkammer“ auf dem Dachboden des Schulgebäudes geöffnet. Die Absicht der Klassenlehrerin Frau Geßner und zweier Mitglieder des seit wenigen Monaten existierenden Heimat- und Geschichtsvereins war es, den Kindern einen Einblick in die Lebenswelt früherer Generationen auf dem Schurwald zu vermitteln. Das Unternehmen kann mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden.

Alfred Hottenträger und Karl-Heinz Neef umringt von interessierten Schülern

Bild: Ina Geßner (Lehrerin der 4. Klasse)

Die 17 Jungen und Mädchen zeigten sich nämlich überrascht und beeindruckt von der Menge der gelagerten Gegenstände aus den Bereichen Schule, Handwerk, Landwirtschaft und Gewerbe. Sie stellten immer wieder Fragen, die Karl-Heinz Neef, Vorsitzender des Vereins, ausführlich und überaus freundlich beantworten konnte. Ein Junge wünschte sogar, in jener zurückliegenden Zeit gelebt zu haben, er wurde aber doch nachdenklich bei dem Gedanken, auf welche (vor allem technische) Errungenschaften der Gegenwart er hätte verzichten müssen. Für alle Beteiligten war der Besuch des Dachbodens und seiner Schätze ein Erlebnis, das es in Zukunft zu wiederholen gilt.                                                        

Text: Alfred Hottenträger

Erschienen am 05.07.2024 in den DORFNACHRICHTEN aktuell